Besichtigung IVEE und SEV-Mitglieder / PV-Freilandanlage Druckzentrums der NOZ

Am 23.06.2016 besichtigten IVEE und SEV-Mitglieder die PV-Freilandanlage des Druckzentrums der NOZ. Das Besondere der von Heiner Gerbracht konzipierten Anlage ist die Ost-West-Ausrichtung mit angehobener Nordseite.
Wenn der überwiegend nächtliche Strombedarf einer Zeitungsdruckerei mit der Leistung einer Fotovoltaikanlage ohne Stromspeichermöglichkeiten kombiniert wird, dann sind 10% Abdeckung des Strombedarfs aus eigener Erzeugung ein sehr guter Einstieg in die Nutzung der Erneuerbaren Energien. Herr Borgelt, Geschäftsführer, und sein Kollege Herr Manfred Bertelsmann, Leiter der Haus- und Betriebstechnik, sind positiv überrascht über das inzwischen gute Funktionieren und die übererwartet guten Erträge der Anlage.
Vorerst ist seitens des Druckzentrums kein weiterer Ausbau geplant, da der Anteil des selbstgenutzten PV-Stroms bei 92 Prozent liegt.
Auf alle Fälle macht das Engagement des Druckzentrums sicher auch anderen Betrieben Mut sich in Sachen Nutzung der Erneuerbare Energien auf den Weg zu machen und umzusetzen.

360 kw, sechs 50-kw-Wechselrichter für jeweils 10 Tische, zwei West- bzw. Ost-Seiten bilden einen String.

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280. Newsletter: Energie selber machen, speichern und nutzen

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Der SEV lädt ein zu einem Vortrag von Udo Högemeier über sein selbst realisiertes Semi-Autarkiekonzept mit Photovoltaik, Speicher, Blockheizkraftwerk und zwei Elektrofahrzeugen. Zusammen mit dem Bund deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, BG Osnabrück
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Am Donnerstag, den 07.01. um 19:30 Uhr,
Lagerhalle, Rolandsmauer 26, Osnabrück

Mit sonnigen Grüßen,
Frank Schnieder
Solarenergieverein Osnabrück e.V.

Energie-Termine SEV und IVEE Frühjahr/Sommer 2016

Wir laden ein zu folgenden Veranstaltungen von uns oder unseren Partner-Organisationen (Stand 01.01.2016)

Do., 07.01.2016
Energie selber machen, speichern und nutzen. Vortrag von Udo Högemeier über sein selbst realisiertes Semi-Autarkiekonzept mit PV, Speicher, BHKW, Intelligenz und 2 E-Fahrzeugen. Zusammen mit Bund deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, BG Osnabrück.
19:30 Uhr Lagerhalle, Rolandsmauer 26, Osnabrück (DL, KK)

Do., 21.01.2016
SEV- und IVEE-Treffen. 19:30 h, Grüner Jäger, An der Katharinenkirche 1, Osnabrück

Do., 18.02.2016
SEV- und IVEE-Treffen. 19:30 h, Grüner Jäger, An der Katharinenkirche 1, Osnabrück

20. – 21.02.2016
Immobilienmesse der Sparkasse. SEV berät verunsicherte Alt-, Um-, Aus-, An- und Neubau-Kandidaten über PV, Batteriespeicher, Solarthermie, Passivhausbau u.a.m.
10 – 17 Uhr, Sparkasse OS, Wittekindstr. 17, Osnabrück (ML)

Do., 03.03.2016
Solar-Balancer, Besichtigung. Zu viel Solarstrom auf dem Dach, zu wenig Wärme im Speicher? Der Solar-Balancer bringt überschüssigen Solarstrom zuverlässig ins Warmwasser statt ins Netz.
Vorführung der Neuentwicklung durch H. Gerbracht, 19:30 Uhr, Fritz Berend-Str. 61, OS.   (HG)

Do., 17.03.2016
SEV- und IVEE-Treffen. 19:30 Uhr, Grüner Jäger, An der Katharinenkirche 1, Osnabrück

09. – 10.04.2016
Energiemesse im ZUK. SEV berät schon wieder verunsicherte Alt-, Um-, Aus-, An- und Neubau-Kandidaten über PV, Batteriespeicher, Solarthermie, Passivhausbau u.a.m.
10 – 18 Uhr, Zentrum für Umweltkommunikation der Umweltstiftung, An der Bornau 2, OS (ML)

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279. Newsletter: Hochspannungsleitungen wohin und wofür?

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Leserbrief zu „Wo wird Erdkabel verlegt?“, NOZ v. 15.12.15

Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Foto zu Ihrem Artikel ist ein Volltreffer. Es zeigt in schöner Übersicht, worauf es ankommt, und davor die Referenten, Fachleute allesamt, die aber zu der wichtigsten Frage nichts zu sagen wussten. Diese Frage lautet: Brauchen wir die Leitungen überhaupt?

Die Antwort ist ein klares Jein. Ja, teilweise, weil es das erklärte Ziel der Bundesregierung ist, in Zukunft einen Großteil unseres Stromes in der Nord- und Ostsee (offshore) zu erzeugen („da wo die Windanlagen keinen stören“). Und dann muss die Energie auf den neuen Stromautobahnen von Norden zu den Verbrauchszentren im Süden geleitet werden.
Und nein, weil inzwischen lange klar geworden ist: Die Offshore-Windanlagen werden gar nicht alle gebaut und auch nicht gebraucht. Denn die Verheißung der Windenergie auf See („doppelt so teuer, dreifacher Ertrag“) hat sich leider nicht bewahrheitet, eher umgekehrt: Sie ist wesentlich teurer und der Mehrertrag geringer. Und überall im Binnenland werden Windanlagen gebaut, weil es sich eben lohnt und der Windstrom auch im Binnenland eben nur etwa die Hälfte kostet verglichen mit Windstrom von der See. Und wenn die Bundesregierung eines Tages auch beim Ausbau der Solarenergiedie Handbremse wieder löst, kann dieser auch wieder voran schreiten, und zwar sogar schneller als geplant, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Also: Ein Teil der Nord-Süd-Fernleitungen wird wahrscheinlich obsolet, bevor er gebaut wird.

Die Karte auf dem Foto zeigt aber noch ein erstaunliches Phänomen, das uns nachdenken lassen sollte: Zwei der geplanten Stromautobahnen führen von Süden gar nicht nach Norden an die See, sondern direkt in die Bereiche Köln-Aachen und Leipzig-Dresden, also dorthin, wo heute die großen Braunkohlengebiete liegen, die auch noch ausgeweitet werden sollen, und die dazugehörigen Braunkohle-Großkraftwerke, zur Zeit unsere dreckigsten Stromerzeuger. Und die sollen ja bekanntlich noch lange laufen. Hier drängt sich unmittelbar der Verdacht auf, dass die Offshore-Windenergie als Argument herhalten soll (und später auch als Kostenträger) für neue Leitungen, die in Wirklichkeit der langfristigen Auslastung der Braunkohlekraftwerke dienen sollen.
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278. Newletter: Ja zum Bürgerstrom, Nein zum geplanten Ausschreibungsmodell

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Liebe Mitglieder und Freunde,
die Stromerzeugung in Bürgerhand hat sich unter dem Dachverband der Bürgerwerke bisher bundesweit erfreulich entwickelt. In der Region Osnabrück erzeugen die Genossenschaften nwerk und BiEneG Strom aus Windkraft und Photovoltaik und vermarkten ihn jetzt gemeinsam unter dem Label Bürgerstrom Osnabrücker Land.

Sauberer Strom zu konkurrenzfähigen Tarifen und dazu noch so weit wie möglich vor Ort produziert: Was will man mehr?
Bitte unterstützt dieses Anliegen, und wechselt (sofern noch nicht geschehen) zum Bürgerstrom!

Infos unter:
http://nwerk-eg.de/index.php?article_id=90

Der Bundesregierung ist dieser Erfolg vermutlich ein Dorn im Auge. Mit einem geplanten Ausschreibungsmodell für Windenergie sollen offenbar gezielt kleine Akteure vom Markt ferngehalten werden, ohne dass dies durch EU-Recht so vorgegeben wäre. Die Bedenken und Einwände der Bürgergenossenschaften hierzu erfährt man hier:
http://appell.buendnis-buergerenergie.de/?page=2
Bitte durchlesen und gerne den Appell unterzeichnen.

Mit wintersonnigen Grüßen
Frank Schnieder (Vorstand)

277. Newsletter: „Klimaschutz jetzt – weltweit und zuhause“

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Solarenergieverein mit neuem Vorstand und mit Resolution zur Weltklimakonferenz

Mit einer Resolution zur bevorstehenden Weltklimakonferenz in Paris richtet sich der Osnabrücker Solarenergieverein (SEV) jetzt an die Öffentlichkeit. Angesichts der weltweit großen Zahl an Flüchtlingen sei der Friedensbeitrag des Klimaschutzes unübersehbar: Wer genug Energie aus Sonne, Wind und Biomasse habe, der brauche um Öl und Gas keinen Krieg zu führen.

Klimaschutz jetzt – weltweit und zuhause, das hieße für die Politik: Stopp für die Kohlekraftwerke, Herunterfahren der Gaskraftwerke und endlich Schluss mit den weltweiten Subventionen für die fossile Stromherstellung. Besteuerung von Flugbenzin, Stilllegung statt Subventionierung kleiner Flughäfen (auch Münster-Osnabrück). Verknappung von CO2-Emissions-Zertifikaten und eine Einsparungsstrategie, die in allen Ländern fruchtet.

Als Vorsitzende des Solarenergievereins wurden am 18.11. Birgit Wordtmann und Frank Schnieder gewählt, als Stellvertreter Heiner Gerbracht und Michael Lutze. Der Verein dankte dem bisherigen Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Kuhnke für sein langjähriges großes Engagement.

Frank Schnieder (Vorsitzender)
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Klimaschutz – Resolution 2015

„Klimaschutz jetzt – weltweit und zuhause“

Solarenergieverein mit neuem Vorstand und mit Resolution zur Weltklimakonferenz

Mit einer Resolution zur bevorstehenden Weltklimakonferenz in Paris richtet sich der Osnabrücker Solarenergieverein (SEV) jetzt an die Öffentlichkeit. Angesichts der weltweit großen Zahl an Flüchtlingen sei der Friedensbeitrag des Klimaschutzes unübersehbar: Wer genug Energie aus Sonne, Wind und Biomasse habe, der brauche um Öl und Gas keinen Krieg zu führen.

Klimaschutz jetzt – weltweit und zuhause, das hieße für die Politik: Stopp für die Kohlekraftwerke, Herunterfahren der Gaskraftwerke und endlich Schluss mit den weltweiten Subventionen für die fossile Stromherstellung. Besteuerung von Flugbenzin, Stilllegung statt Subventionierung kleiner Flughäfen (auch Münster-Osnabrück). Verknappung von CO2-Emissions-Zertifikaten und eine Einsparungsstrategie, die in allen Ländern fruchtet.

Als Vorsitzende des Solarenergievereins wurden am 18.11. Birgit Wordtmann und Frank Schnieder gewählt, als Stellvertreter Heiner Gerbracht und Michael Lutze. Der Verein dankte dem bisherigen Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Kuhnke für sein langjähriges großes Engagement.

Frank Schnieder (Vorsitzender)

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Der Wortlaut der am 18.11.2015 beschlossenen Resolution:

Anlässlich der bevorstehenden Welt-Klimakonferenz in Paris fordert der SEV: Klimaschutz jetzt – weltweit und zu Hause!

Für die Politik heißt das: Stopp für die Kohlekraftwerke, Herunterfahren der Gaskraftwerke und endlich Schluss mit den weltweiten Subventionen für die fossile Stromherstellung. Besteuerung von Flugbenzin, Stilllegung statt Subventionierung kleiner Flughäfen (auch Münster-Osnabrück). Verknappung von CO2-Emissions-Zertifikaten und eine Einsparungsstrategie, die in allen Ländern fruchtet. Klimaschutz endlich ernst nehmen auf regionaler und kommunaler Ebene, im Verkehrs-, Bau- und Renovierungs-Sektor.

Und privat bedeutet Ernst nehmen von Klimaschutz: Energiewende selber machen – zu Hause. Dämmung und neue Fenster, Solarthermie und Photovoltaik, moderne Heizung und Energie sparende Hausgeräte, Stromspeicher und Regelungs-Intelligenz, LED-Beleuchtung und (Elektro-)Fahrrad, Bus, Bahn und Elektroauto.

Weil ein gut Teil der Kriege und Krisen, vor denen heute viele Menschen fliehen, in öl- und gasreichen Regionen stattfinden, ist hier der Friedensbeitrag der Erneuerbaren besonders gefragt: Wer genug Energie aus Sonne, Wind und Biomasse hat, braucht um Öl und  Gas keinen Krieg zu führen.

Der SEV fordert alle verantwortungsvollen Bürgerinnen und  Bürger auf, sich dieser Herausforderung zu stellen und durch vernünftigen Umgang mit Energie, Energieeinsparung und Erneuerbare Energien ihren Beitrag dazu zu leisten.

276. Newletter: Tour de Klima Karte Klimabotschafter –

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Liebe Klimaschutzinteressierte,
zwei Klimabotschafter – Andreas Oevermann aus dem Landkreis und Ludger Hülsmann aus der Stadt Osnabrück – fahren am 25. November nach Berlin, um dort Botschaften für den UN-Klimagipfel an Vertreter der deutschen Delegation zu übergeben.

Ihre Klimabotschaft kann mit dabei sein!
Machen Sie mit und verschaffen Sie sich Gehör!

Senden Sie Ihre individuelle Botschaft (Tour_de_Klima_Karte_Klimabotschafter.pdf) bis Dienstag, 24. November per Email an mich.
Ich werde Sie dann entsprechend weiterleiten.

Gerne leiten Sie diesen Newsletter auch an Freunde und Bekannte weiter!

Mit herzlichen Grüßen
Birgit Rademacher