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263. Newsletter: Nachlese zur Veranstaltung mit Hans Fell und Ankündigung Vortrag von Peter Hennicke

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Liebe Solarfreunde,
was für eine Veranstaltung.
Als am 21. Januar Hans Josef Fell zu uns ins Stadtgalerie-Café kam, um dem SEV zum 20. einen Geburtstags-Vortrag zu halten, da gab es ein Feuerwerk der Information und der neuen Einblicke ins energiepolitische Geschehen, und die Gäste gingen mit neuer Orientierung und hochmotiviert nach Hause. Ein Antidepressivum, das Lust macht: Wir engagieren uns mit Energie. Ganz herzlichen Dank Hans Josef Fell!

Die Vortragsfolien von Herr Fell erhalten Sie hier als pdf-Datei.

Und schon geht es weiter:
Peter Hennicke kommt.
Donnerstag, 29. Januar 2015 spricht er in der Umweltstiftung über:
Weltmacht Energie: Energieeffizienz und Erneuerbare als Hoffnungsträger.
Do, 29.01.2015 um 18:30 Uhr,
Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU,
An der Bornau 2,
Osnabrück

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Strompreise drastisch gestiegen

Leserbrief zu “Strompreise drastisch gestiegen”,
NOZ vom 12.09.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Strompreisanstieg ist ja ein ständiges Ärgernis. In der öffentlichen Diskussion wird er immer gern sofort mit der EEG-Umlage in Verbindung gebracht. Da ist es gut, die von Ihnen gebrachten Angaben um ein paar Zahlen zu ergänzen. Seit 2000, dem Jahr der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), legte der Preis für die Kilowattstunde (kWh)  von 13,9 Cent auf heute über 29 Cent zu. Die Umlage für das EEG stieg in der Zeit lediglich von 0,2 auf heute 6,24 Cent pro kWh. Das sind etwa 6 Cent in dieser Zeit, in der der Strompreis um über 15 Cent angestiegen ist. Wo die Differenz von 9 Cent/kWh geblieben ist, kann uns leider keiner sagen. Denn die Erneuerbaren Energien haben den Börsenstrompreis sogar nachweislich gesenkt, weil sie helfen, mittags den teuren Spitzenstrom zu vermeiden. Der Strompreis ohne die EEG-Umlage hätte also sinken können. Der Grund für den drastischen Strompreisanstieg der vergangenen Jahre ist also nicht die EEG-Umlage, sondern ganz einfach ein Geheimnis der Stromkonzerne.

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Webfehler im Emissionsrechte-Handel

Leserbrief zu “CO2-Emissionen nur verlagert”,
LB von Bernhard Diek, NOZ v. 18.08.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Problem der Verlagerung von CO2-Emissionen bei der konventionellen Stromerzeugung hat Bernhard Diek in seinem Leserbrief sehr einleuchtend beschrieben. In Kürze: Die Gesamtmenge des erlaubten Ausstoßes von Klimagas CO2 ist konstant. Wird nun – auf Grund des EEG – immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen bereit gestellt (in Deutschland bisher 25 %), so können andere die frei werdenden Emissionsrechte für mehr Kohlestrom nutzen, und das auch noch  zu billigeren Preisen, denn mit immer mehr erneuerbarem Strom im Markt werden ja auch immer mehr Emissionsrechte verfügbar, also billiger. So habe das EEG den Kohlestrom nicht verdrängt, sondern im Gegenteil subventioniert: Ein teures Nullsummenspiel also. So weit Herr Diek.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr haben die Erneuerbaren 25 Prozent von unserem Stromverbrauch erbracht, dabei den entsprechenden konventionellen Strom verdrängt und so der Atmosphäre etwa 76 Millionen Tonnen CO2 erspart.

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