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Geht doch! – Lesebrief zu „Gute Miene zum bösen Spiel“, Neue OZ v. 10.11.07

Sehr geehrte Damen und Herren,
Geht doch!“, möchte man den befragten Personen zurufen und allen anderen, die über gestiegene Benzinpreise erst laut schimpfen und dann ihr eigenes Verhalten ändern.

Es gibt keinen Zweifel, da müssen wir hin: Sparsamer mit dem Auto umgehen. Das verlangt der gestiegene Benzinpreis von vielen von uns. Hinzu kommt, dass der Klimaschutz und das Feinstaubproblem ohnehin eine Verhaltensänderung beim Auto erfordern – und das nicht erst seit gestern. Aber aus der Psychologie weiß man: Ihr Verhalten ändern die Menschen immer  erst bei starkem Leidensdruck.
Gute Ideen haben die Befragten schon selbst: Öfter mal das Auto rollen lassen, selbst die Geschwindigkeit beschränken, Kurzstrecken vermeiden, öfter mal aufs Fahrrad, Arbeits- und Einkaufswege kombinieren usw. Geht doch! Zwei wichtige – etwas längerfristige – Maßnahmen wurden noch nicht genannt: 1. ein weniger durstiges Auto kaufen und 2. Wohnsitz und Arbeit dichter zusammen legen.
Und noch jemand kann richtig Gutes tun in diesen Tagen der Benzinverteuerung: Die Stadtwerke und ihre Partner im öffentlichen Nahverkehr. Wenn sie jetzt ihr Busnetz ausdehnen und ihre Bus- und Zugfrequenzen erhöhen, können sie viele neue Freunde gewinnen – und halten. Denn das Öl ist bereits weltweit knapp und wird im Preis bestimmt nicht mehr nennenswert sinken. Im Gegenteil. Und immer mehr Autofahrer werden sich nach Alternativen umschauen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Klaus Kuhnke
Fachhochschule Osnabrück
Postfach 1940, D-49009 Osnabrück
Tel. +49-541-969-2178, Fax -3099
k.kuhnke@fh-osnabrueck.de