142. Newsletter: Fukushima ist überall

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Mahnwache Montag: „Fukushima ist überall“

Liebe Solarfreunde,
aus sehr, sehr aktuellem Anlass rufen wir auf zu einer Mahnwache
jetzt am Montag, 14.03. 2011 von 18:00 bis 18:30 Uhr vor der Buchhandlung Thalia in der Fußgängerzone von Osnabrück, veranstaltet von attac.

Wir wenden uns gegen die Atomenergie wegen der gewaltigen und unbeherrschbaren Risiken, welche dies Technologie in sich birgt, sei es im täglichen Betrieb oder bei der Entsorgung der strahlenden Abfälle. Der – nunmehr schon zweifache – Reaktounfall von Fukushima führt uns dabei unfreiwillig vor Augen, um welche Risiken es dabei geht – auch in unserem Land.

Unsere Anteilnahme gilt den Betroffenen, die in großer Gefahr oder bereits verstrahlt sind, unser Engagement setzen wir dafür ein, dass sich dies nicht wiederholt. Nicht bei uns und auch nicht anderswo.

Kommt deshalb bitte alle zur Mahnwache jetzt am Montag:
Gegen das unbeherrschabre Risiko der Atomenergie – für Erneuerbare Energien jetzt!

Sonnige Grüße
Klaus Kuhnke


Im Folgenden der Aufruf von attac, Veranstalter der Mahnwache:

Liebe Freundinnen und Freunde,
angesichts des Reaktorunfalls in Fukushima – zu dem es im Gefolge des schweren Erdbebens in Japan gekommen ist – rufen wir kurzfristig zu einer Mahnwache am kommenden Montag, 14. März von 18:00 bis 18:30 Uhr in der Großen Straße (vor Thalia-Buchhandlung) auf. Ähnliche Mahnwachen soll es zeitgleich in weiteren deutschen Städten geben – siehe:

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html.
Montag, 14. März, 18 Uhr, Große Straße / Jürgensort: Mahnwache für den Atomausstieg

Fukushima ist überall – Atomkraftwerke abschalten!

Nach dem schweren Erdbeben in Japan droht den Menschen in der Region (und vielleicht weit darüber hinaus) jetzt auch noch eine atomare Katastrophe. Sollte es im AKW Fukushima zu einer Kernschmelze kommen, wird in großem Maße Radioaktivität frei. Zu den Opfern der Naturkatastrophe kämen dann viele weitere, die an den Folgen der Verstrahlung sterben oder erkranken werden.

Wir sind tief betroffen und schockiert.
Unser  Mitgefühl gilt den betroffenen Menschen der Katastrophe in Japan.

Nach den Atomkatastrophen in Harrisburg und Tschernobyl wird nun ein weiteres Mal drastisch deutlich, dass die Risiken der Atomkraft nicht beherrschbar sind. Die Ereignisse in Japan zeigen: Es wird allerhöchste Zeit, aus der Nutzung der Atomkraft auszusteigen. Japan ist ein Hochtechnologieland, aber selbst dort sind Atomkraftwerke nicht sicher. Und in der Bundesrepublik? Risse in Meilern, Trafobrände, Lecks – alle hier im Betrieb befindlichen Meiler haben schwere Sicherheitsmängel und würden heute nicht mehr genehmigt. Es besteht zwar hier keine vergleichbare Erdbebengefahr wie in Japan. Mehrere AKWs stehen aber durchaus in Erdbeben-Risikozonen und sind dafür nicht ausgerüstet.

Wir sind fest entschlossen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden.
Wir rufen deshalb zu einer Mahnwache auf: Fukushima ist überall – Atomkraftwerke abschalten!

Informationen dazu unter
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html