159. Newsletter: Hearing zur Energiepolitik

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Hearing zur Energiepolitik

Liebe Solarfreunde, der SEV lädt herzlich ein zum Kommunalwahl-Hearing zur Osnabrücker Klimapolitik. Veranstalter ist die Osnabrücker Klimaallianz. Wenn wir wollen, dass der Energiepolitik in Osnabrück zukünftig mehr Stellenwert eingeräumt wird, dass die Stadtwerke endlich aus ihrem unverantwortlichen Kohle-Engagement aussteigen und dass Osnabrück sich an die Spitze der Energiewende-Bewegung stellt, um eines Tages sogar den selbstgewählten Titel „Umwelthauptstadt“ wirklich zu verdienen – wenn wir das wollen, ja dann gibt es eigentlich nur eins:
Nix wie hin!

Sonnige Grüße
Klaus Kuhnke

Auf dem Weg zur KlimaStadt Osnabrück
– Fragen an die Ratsparteien –

Einladung zum Kommunalwahl-Hearing der Osnabrücker Klimaallianz am kommenden Montag, 22.08.11, um 19:30 im Saal der Katholischen Familienbildungsstätte Große Rosenstr. 18, Osnabrück

Liebe klimaaktive Menschen in Osnabrück, liebe Freundinnen und Freunde,
am 11. September wird in Osnabrück ein neuer Rat gewählt. Die Osnabrücker Klimaallianz (o.k.) nutzt diese Gelegenheit, den Ratsparteien auf den Zahn zu fühlen: Was wollen sie in den nächsten Jahren tun, um Klimaschutz und Energiewende in Osnabrück konkret voran zu bringen?

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima und angesichts der rasch anstehenden Energiewende ist dieses Thema jetzt besonders aktuell. So haben Vertreter aller Ratsparteien ihre Teilnahme am Hearing zugesagt:  Herr Bajus (Grüne), Herr Dr. Brickwedde (CDU), Herr Cheeseman (Die Linke), Herr Henning (SPD), Herr Peters (UWG) und Herr Dr. Thiele (FDP).

Das Hearing ist ein Zwischenergebnis des seit Anfang 2011 laufenden KlimaStadt-Projekts Osnabrück. Bisher rund 20 Organisationen entwickeln auf Einladung der o.k. bürgerschaftliche Forderungen und einen weiteren Arbeitsprozess für mehr Klimaschutz. Osnabrück soll Klimastadt werden.

Denn um die Klimakatastrophe besonders im globalen Süden zu begrenzen, müssen die Industrieländer ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95% reduzieren. Viele Städte und Gemeinden haben diese Herausforderung angenommen und entwickeln ehrgeizige und nachprüfbare Klimaschutzpläne.

Der Osnabrücker Rat hat, mit angeschoben durch die o.k. und die Handwerkskammer, die Bewerbung der Stadt am Förderprogramm „100% Klimaschutz“ beschlossen. Es besteht demnach Konsens, Klimaschutz modellhaft weiterzuentwickeln. Die Wahlprogramme beschreiben  allerdings sehr unterschiedliche Schwerpunkte dazu. Wir fragen deshalb jetzt sehr genau nach:

1. Wie will Ihre Partei konkret Energiesparen und Effizienz als Basis für Klimaschutz in Osnabrück fördern?
2. Mit welchen Weichenstellungen wollen Sie die Versorgung Osnabrücks mit 100% Erneuerbarer Energie gewährleisten?
3. Welches Mobilitätskonzept und welche Maßnahmen der Stadtplanung bringen den Osnabrücker Klimaschutz deutlich weiter?
4. Durch welche Schritte will Ihre Partei konsumbezogene Emissionen (Beschaffung, Ernährung, Müll) reduzieren?
5. Wie wollen Sie umweltbezogene Bildung und Projekte ausbauen und Nord-Süd-Partnerschaften fördern?
6. Wie können im Osnabrücker Klimaschutz Chancen und Aufgaben für Industrie und Großverbraucher entwickelt werden?

Wir bitten Euch, an der Veranstaltung teilzunehmen und Euch lebhaft an der Diskussion zu beteiligen. Ein voller Saal und kritische Nachfragen aus dem Publikum wären ein wichtiges Zeichen an die Politik, dass viele BürgerInnen jetzt Ernst machen wollen mit der Energiewende in Osnabrück.

Bis dann am nächsten Montag,
Euer Team der o.k.

info@osnabruecker-klimaallianz.de

www.osnabruecker-klimaallianz.de