Vorbildfunktion für Osnabrück, Aufbruch am Arrenberg

Aufbruch am Arrenberg Aufbruch in Osnabrück? Der IVEE/SEV hatte am 03.11.2016 interessanten Besuch aus Wuppertal: Jörg Heynkes von der Villa Media berichtete über den „Aufbruch am Arrenberg“: Ein Problemviertel wird Schritt für Schritt zum Klimaquartier. Unser Resumee: Das sollte Vorbildfunktion für Osnabrück haben. Weitere Informationen: www.aufbruch-am-arrenberg.de  

Besichtigung IVEE und SEV-Mitglieder / PV-Freilandanlage Druckzentrums der NOZ

Am 23.06.2016 besichtigten IVEE und SEV-Mitglieder die PV-Freilandanlage des Druckzentrums der NOZ. Das Besondere der von Heiner Gerbracht konzipierten Anlage ist die Ost-West-Ausrichtung mit angehobener Nordseite. Wenn der überwiegend nächtliche Strombedarf einer Zeitungsdruckerei mit der Leistung einer Fotovoltaikanlage ohne Stromspeichermöglichkeiten kombiniert wird, dann sind 10% Abdeckung des Strombedarfs aus eigener Weiterlesen…

279. Newsletter: Hochspannungsleitungen wohin und wofür?

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Leserbrief zu „Wo wird Erdkabel verlegt?“, NOZ v. 15.12.15

Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Foto zu Ihrem Artikel ist ein Volltreffer. Es zeigt in schöner Übersicht, worauf es ankommt, und davor die Referenten, Fachleute allesamt, die aber zu der wichtigsten Frage nichts zu sagen wussten. Diese Frage lautet: Brauchen wir die Leitungen überhaupt?

Die Antwort ist ein klares Jein. Ja, teilweise, weil es das erklärte Ziel der Bundesregierung ist, in Zukunft einen Großteil unseres Stromes in der Nord- und Ostsee (offshore) zu erzeugen („da wo die Windanlagen keinen stören“). Und dann muss die Energie auf den neuen Stromautobahnen von Norden zu den Verbrauchszentren im Süden geleitet werden.
Und nein, weil inzwischen lange klar geworden ist: Die Offshore-Windanlagen werden gar nicht alle gebaut und auch nicht gebraucht. Denn die Verheißung der Windenergie auf See („doppelt so teuer, dreifacher Ertrag“) hat sich leider nicht bewahrheitet, eher umgekehrt: Sie ist wesentlich teurer und der Mehrertrag geringer. Und überall im Binnenland werden Windanlagen gebaut, weil es sich eben lohnt und der Windstrom auch im Binnenland eben nur etwa die Hälfte kostet verglichen mit Windstrom von der See. Und wenn die Bundesregierung eines Tages auch beim Ausbau der Solarenergiedie Handbremse wieder löst, kann dieser auch wieder voran schreiten, und zwar sogar schneller als geplant, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Also: Ein Teil der Nord-Süd-Fernleitungen wird wahrscheinlich obsolet, bevor er gebaut wird.

Die Karte auf dem Foto zeigt aber noch ein erstaunliches Phänomen, das uns nachdenken lassen sollte: Zwei der geplanten Stromautobahnen führen von Süden gar nicht nach Norden an die See, sondern direkt in die Bereiche Köln-Aachen und Leipzig-Dresden, also dorthin, wo heute die großen Braunkohlengebiete liegen, die auch noch ausgeweitet werden sollen, und die dazugehörigen Braunkohle-Großkraftwerke, zur Zeit unsere dreckigsten Stromerzeuger. Und die sollen ja bekanntlich noch lange laufen. Hier drängt sich unmittelbar der Verdacht auf, dass die Offshore-Windenergie als Argument herhalten soll (und später auch als Kostenträger) für neue Leitungen, die in Wirklichkeit der langfristigen Auslastung der Braunkohlekraftwerke dienen sollen.
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Klimaschutz – Resolution 2015

„Klimaschutz jetzt – weltweit und zuhause“ Solarenergieverein mit neuem Vorstand und mit Resolution zur Weltklimakonferenz Mit einer Resolution zur bevorstehenden Weltklimakonferenz in Paris richtet sich der Osnabrücker Solarenergieverein (SEV) jetzt an die Öffentlichkeit. Angesichts der weltweit großen Zahl an Flüchtlingen sei der Friedensbeitrag des Klimaschutzes unübersehbar: Wer genug Energie aus Weiterlesen…

272. Newsletter: Speicher, Klima und Atom

Liebe Solarfreunde, es gibt wieder interessante Veranstaltungen; sehen Sie selbst: Di, 01.09.2015 um 19:30   Zwei Vorträge zur Atomkraft: 1.  850 000 Jodtabletten für den Ernstfall. Was passiert wirklich, wenn es zu einem GAU in Lingen kommt? 2. Gestern ungelöst, heute ungelöst und morgen? Wie der atompolitische Komplex in Deutschland Weiterlesen…

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271. Newsletter: Stromspeicher rauf und runter

Liebe Solarfreunde, darüber zerreißen sich alle das Maul bei der Energiewende: Wir brauchen Stromspeicher. Aber welche und wie? Die Sonne scheint nicht nachts, woher dann mit der Energie? Der Wind weht im November zu viel, wohin mit dem Strom? Speichern lieber im Keller, im Pumpspeicher-See, in den norwegischen Bergen, im Weiterlesen…

Von adm1n, vor

Leserbrief zu: „G-7-Staaten wollen Kohle-Ausstieg“, NOZ v. 9.6.2015

Eine gute Nachricht?
Eigentlich sollten wir uns freuen. Endlich haben sich die Mächtigen dieser Welt auf ein deutliches Klimaschutz-Signal geeinigt: Die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, die Treibhausgase bis 2050 um 40 bis 70 Prozent zu reduzieren und eine Weltwirtschaft ohne fossile Energieträger wie die Kohle zu ermöglichen. Das wollten wir doch immer: Dass die Regierungen sich endlich mal auf Klimaschutz einigen.

Zugegeben: Es war mehr, als die meisten von uns sich zu erhoffen getraut haben. Doch es gibt eine Menge „Aber“ in der Nachricht. Dass China, Russland, Indien und Brasilien gar nicht gefragt wurden und nun auch erstmal vom Klimaschutz überzeugt werden müssen, nennt der Kommentator zu Recht eine große Herausforderung. Mindestens ebenso schwerwiegend ist der Zeithorizont. Erst „im Laufe des Jahrhunderts“ eine kohlenstofffreie Weltwirtschaft zu Stande zu bringen, ist viel zu langsam, folglich nicht zu akzeptieren.  Kommen die entscheidenden Maßnahmen erst nach 2050, so ist das 2-Grad-Ziel nicht mehr zu halten,  und die globale Temperatur geht „durch die Decke“. (mehr …)

252. Newsletter: Nullenergiehaus und Fukushima

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Liebe Solarfreunde,
die Besichtigung des energieautarken Hauses in Hunteburg war für alle TeilnehmerInnen höchst interessant, aufschlussreich und auch motivierend:
Wir haben gesehen, dass Energieautarkie hier und heute bei uns in Norddeutschland möglich ist (bis auf Kleinkram), dass man also ohne Strom-, Gas- und Wasserleitung hell und warm durch den Winter kommt und dass es nicht die Welt kosten muss, wenn man eben mit Sachverstand eigene Lösungen sucht und die auch handwerklich zum Teil selbst ralisiert. Herzlichen Dank an Lena und Jürgen Blumenkamp.

Es geht weiter:
1. Das nächste Nullenergiehaus besichtigen wir am kommenden Mittwoch, 21.05.2014

2. Dummerweise (interessanterweise) liegt am gleichen Abend ein sehr interessanter Vortrag über Tschernobyl.

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